Nicht nur die Bürger der betroffenen Städte an hochwasserführenden Flüssen in Deutschland haben schlaflose Nächte – die Flut bedeutet auch für Fernseh- und Radiosender Arbeit. Die Elbe hat bei steigender Tendenz in Dresden heute um 6:00 Uhr einen Pegel von 7,36 Metern bei oberelbisch gleichbleibenden Tendenzen. In Dresden haben sich neben RTL noch weitere Zulieferfirmen von Bild- und Tonmaterial an brisanten Stellen positioniert, um den Fernsehbetrachter und Radiohörer mit neusten Informationen zu versorgen.
Die Medienfahrzeuge sind an Flussbereichen zu finden, wo etwas Besonderes passieren kann oder Bemühungen unternommen werden, städtische Werte zu schützen. Ausgestattet mit Satellitenübertragungstechnik, Schneidetechnik, Vertonungstechnik und weiteren Möglichkeiten, die gefilmte Passage weitestgehend nachrichtenfertig zu machen, hat sich RTL in Nähe der „Radeberger Schankwirtschaft“ an den brühlschen Terrassen platziert. Helfer versuchen dort seit Tagen mit einem Sandsackdamm das Wasser aus der Gaststätte fernzuhalten.